DIE PARKSTADT SCHWABING

Von der Industriebrache zum High-Tech-Standort:
Eine Projektentwicklung der Unternehmensgruppe ARGENTA

Bei der PARKSTADT SCHWABING handelt es sich um eines der anspruchsvollsten städtebaulichen Entwicklungsprojekte in München. Ein großer Teil der Bauvorhaben ist fertiggestellt und an die Nutzer übergeben.

Moderne, zeitlose Architektur in hoher Bauqualität

Die Straßen der Parkstadt Schwabing tragen die Namen von Bauhauskünstlern. Diese Kunstschule stand in den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts für eine Vereinigung aller Künste, des Designs und der Architektur. Letztere spielte dabei die zentrale Rolle.

Um den hohen Qualitätsanspruch der Parkstadt Schwabing und der dort entstehenden Gebäude zu demonstrieren steht die Philosophie des „Bauhauses“ als Prinzip für moderne Architektur und zeitloses Design. Bauten sind die von Helmut Jahn geplanten „Highlight Towers“ im Süden des Stadtteils und der „OSRAM-Turm“ im Norden.

Der sich hieraus ergebende Anspruch hat Maßstäbe für die Qualität der Erschließungs- und Grünflächen sowie die Architektur der Gebäude gesetzt.

Eine hohe Baudichte bei einem Maximum an Lebensqualität war eine der Vorgaben der Grundstückseigentümer sowie der Landeshauptstadt München bei der Planung der PARKSTADT SCHWABING. Umgesetzt wurde diese Anforderung unter anderem durch die Figuration der Baukörper und die Schaffung von attraktiven Grünbereichen. Die öffentlichen Parkanlagen und die hieran anschließenden Gebäude schaffen einen städtebaulich hoch attraktiven Raum. So entstanden für die dort ansässigen Firmen repräsentative Adressen.

Städtebauliche Daten

(rechtsgültiger Bebauungsplan Nr. 1781 der LH München)

  • 405.000 m² Gesamtgrundstücksfläche
  • 105.000 m² Geschossfläche für Wohnungsbau (ca. 1.200 Wohneinheiten)
  • 450.000 m² Kerngebietsgeschossfläche für Büro- und Verwaltungsgebäude, Läden, Restaurants, Hotels usw.
  • ca. 12.000 neue Arbeitsplätze
  • 90.000 m² Geschossfläche für sonstige gewerbliche Nutzung
  • 60.000 m² öffentliche Parkanlagen und Grünflächen
  • 70.000 m² öffentliche Verkehrsflächen
  • 18.000 m² Biotopflächen
  • 4 Kindertagesstätten sowie 2 Kinderkrippen

Standort und Lage

Die PARKSTADT SCHWABING am sogenannten „Münchner Tor“, liegt an der Einmündung der Autobahn Berlin-München in den Mittleren Ring. Das Gebiet wird im Süden begrenzt von der Schenkendorfstraße, im Osten durch die parallel zur Autobahn A9 verlaufende Walter-Gropius-Straße, im Norden durch die Domagkstraße und im Westen durch die Straßenbahntrasse der Linie 23.

Die verkehrsmäßige Erschließung

Die PARKSTADT SCHWABING verfügt über einen optimalen Anschluss an das Ringstraßennetz der Stadt München, die ins Stadtzentrum gerichteten Verkehrsachsen und die Autobahnen nach Nürnberg/Berlin, Stuttgart, Lindau, Garmisch-Partenkirchen und Salzburg. Mit dem PKW erreicht man die Innenstadt in 10 Minuten und den Flughafen „Franz Josef Strauß“ in 15 – 20 Minuten, die U-Bahn-Haltestellen „Nordfriedhof“ und „Alte Heide“ sind fußläufig erreichbar. Zudem ist die PARKSTADT SCHWABING durch die Straßenbahn Linie 23 von der Münchner Freiheit zum Frankfurter Ring und durch zusätzliche Bushaltestellen angebunden. Mit den Buslinien 50 und 150 an der Domagkstraße gelangt man in ca. 7 Minuten an die U-Bahn Haltestelle am Frankfurter Ring.

Darüber hinaus besteht eine Einsteigemöglichkeit in den Zubringerbus zum Flughafen „Franz Josef Strauß“ an der Haltestelle „München Nord/Schwabing“, welche an der Ungerer-/Ecke Schenkendorfstraße liegt. Auch die bekannten Anbieter von Carsharing-Unternehmen haben ihren innerstädtischen Aktionsspielraum auf die Parkstadt Schwabing ausgedehnt.

Seit Ende 2019 wurde der öffentliche Nahverkehr durch einen neuen Service im Stadtviertel ergänzt. Der sogenannte „ParkstadtTiger“ (Ableger des IsarTigers) ermöglicht eine Vernetzung von Bussen und Bahn bis zur Büro- oder Haustüre. Hierfür stehen bis zu 4 Caddys wochentags zur Verfügung, die per App gebucht werden können.

Ebenso gibt es in der Parkstadt Schwabing mittlerweile auch eine Mobilitätsstation mit Ladesäulen, Carsharing, E-Parken, E-Roller Sharing, Bike-Sharing und vielem mehr.

Weltbekannte Unternehmen in der Parkstadt Schwabing

Amazon, Osram, Unify, IBM Watson und Fujitsu, MAN, General Electric, Microsoft, es sind große Namen, die die strategisch günstige Nähe der Parkstadt Schwabing zur Stadt, zum Flughafen München und somit zur Welt nutzen.

Mit ARRI ist eine weitere namhafte Münchner Adresse in die Parkstadt Schwabing gezogen. Der mit zahlreichen Oscars ausgezeichnete Filmkamera-Hersteller hat das Medienzentrum sowie die Bereiche für Forschung, Produktion und Entwicklung in die Parkstadt Schwabing verlegt.

In den Highlight Towers im Süden der Parkstadt Schwabing hat IBM den Hauptsitz für den Geschäftsbereich Watson IoT angesiedelt. Am Münchner Standort sind rund 1.000 Spezialisten von IBM beschäftigt. Sie erforschen das Internet der Dinge und arbeiten von hier mit Partnern und Kunden zusammen. Insgesamt hat das Unternehmen rund 200 Millionen US-Dollar investiert – die größte Investition von IBM in Europa seit über 20 Jahren – dessen Ziel es ist, die technischen und wirtschaftlichen Potenziale für das Internet der Dinge (IoT) weiter auszuloten.

Selbst die Politik weiß die Attraktivität des Standorts zu schätzen, denn die Parteizentrale der CSU wurde auch in die Parkstadt Schwabing verlegt.

Mit der 2016 fertiggestellten Unternehmenszentrale von Microsoft hat ARGENTA eines der modernsten Bürogebäude Deutschlands in der Parkstadt Schwabing gebaut und damit die letzte Baulücke an der Autobahn geschlossen.

In enger Abstimmung mit dem Mieter Microsoft Deutschland wurde entlang des westlich gelegenen zentralen Parks ein Hightech-Bauwerk mit „LEED Platin“ Zertifizierung errichtet.  Das Konzept der neuen Arbeitswelten von Microsoft sieht keine festen Arbeitsplätze mehr vor. Für die rund 1.900 Mitarbeiter gilt die „clean desk policy“, der Arbeitsplatz der Zukunft wird leer hinterlassen. Es besteht auch keine Anwesenheitspflicht. Viele Mitarbeiter arbeiten temporär im Büro, im Homeoffice oder vor Ort bei Kunden. Studien haben gezeigt, dass flexible Arbeitsumgebungen vor allem bei jungen Talenten im Trend liegen. In dem neuen Gebäude gibt es vier verschiedene Arbeitsbereiche, in denen unterschiedliche Tätigkeitsprofile vertieft werden können: hochkonzentriertes Alleinarbeiten; Aufgaben, die erledigt werden müssen; Flächen für den kreativen Austausch und einen Raum für intensive Abstimmungen im Team. So schafft Microsoft mit seinem „Work-Life-Flow“ Konzept für Mitarbeiter ein attraktives Arbeitsumfeld.

Die städtebauliche Entwicklung am Münchner Tor wurde auch durch die Fertigstellung des Budgethotels der Marke Motel One in 2017 in der Parkstadt Schwabing geprägt.

Die Gestaltung des 434-Zimmer umfassenden Hotels greift in modernem Design ein Standortmerkmal, ein „regionales Thema“ auf – München, von Hochkultur über bayerische Gemütlichkeit bis hin zum Zentrum der deutschen High-Tech-Industrie – das sich im gesamten Gebäude widerspiegelt. Die edlen und nachhaltige Materialien sorgen für ein hochwertiges Ambiente. Ein weiteres optisches Highlight ist der Roboter „Sepp“, der als Concierge-Service die Gäste informiert.

Besonders eindrucksvoll und attraktiv ist die öffentlich zugängliche Cloud One Bar mit einer Dachterrasse in der 13. Etage des Hotels. Von hier aus hat man einen grandiosen 360° Blick über die Skyline Münchens bis zu den Alpen. In der Bar wurde das Motto der „Cloud“ als Datenspeicher umgesetzt. An der Rückwand der Bar läuft der Binärcode mit den Zahlen 0 und 1 in die Skyline Münchens. Über dem großen Bartresen hängt eine besondere handgefertigte Leuchte mit vielen „Datenpaketen“ passend zum Motto. Eine weitere Besonderheit: An der Bar darf sich der Besucher zusammen mit dem Barkeeper die Drinks selbst mixen. Bei über 50 verschiedenen Gin-Sorten ist für jeden Geschmack etwas dabei.

All dies lockt weitere kreative Menschen in das Viertel, die dort wohnen und/oder arbeiten, die es beleben, verändern, die in Cafés entspannen oder einkaufen.

Historie und Ausblick

Die ersten Anfänge der Parkstadt Schwabing reichen bis ins Jahr 1989 zurück. Aus einem städtebaulich unzeitgemäßen Gewerbe- und Industriegebiet sollte ein modernes Quartier zum Wohnen und Arbeiten werden, eines der größten neuen Entwicklungsgebiete der Stadt. Wesentlicher Motor dieser Entwicklung und Baurechtschaffung war die Unternehmensgruppe ARGENTA. Sie hat die Interessen der zahlreichen Eigentümer koordiniert und die Baurechtschaffung vorangetrieben. Sie ist größter Grundeigentümer in der Parkstadt Schwabing und verfügt dort im südlichen Teil noch über Grundstücke mit Baurecht für ca. 84.500 m² Geschossfläche für kerngebietstypische Nutzungen.

Wir bauen und vermieten großzügige von Park- und Grünflächen umgebene moderne Gebäude nach den individuellen Wünschen der Nutzer mit garantiertem Fertigstellungstermin. Die durch ARGENTA umgesetzte hochwertige, repräsentative Architektur entspricht der Attraktivität des Standortes. Die technische Ausstattung erfüllt die hohen Anforderungen anspruchsvoller Nutzer in Verbindung mit den jeweils geltenden Standards. Die Gebäude sind auf einem hohen Niveau zertifiziert. Die Grundrisse sind flexibel gestaltet, so dass diese wahlweise auf Einzel-, Kombi- und/oder Großraumbüros ausgerichtet werden können. Jedem Gebäude ist eine Tiefgarage zugeordnet.

Unsere Neubauprojekte verbleiben langfristig im Bestand der ARGENTA Unternehmensgruppe.

Übersicht Nahversorgung als PDF



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